Interlaken – was soll man sagen? Eine der schönsten Plätze der Schweiz. Rund um Interlaken kann man sehr gut wandern. Das zweite was ich mit Interlaken in Verbindung bringe ist das Greenfield Festival.
Doch dieses Mal ist es anders. 2019 wird das Jahr mit dem Besuch des Touch the Mountains Festival gestartet.
2019 findet das Openair zum 15. Mal statt. Also ein Jubiläum. Die Veranstalter haben dafür 2 sehr bekannt und beliebte Acts gebucht. Und einen Newcomer.

Den Auftakt machte Hecht. Ich war pünktlich 15 Minuten vor Beginn vor Ort. Und ich war erstaunt als ich aus dem Shuttelbus gestiegen bin. Mit so vielen Menschen hatte ich nicht gerechnet.

Laut Veranstalter feierten 30000 Besucher das Jubiläumsfestival. Wow!
Hecht machte ordentlich Stimmung. Die Menge feierte den bekannten Schweizer. Sie lieben Ihn einfach.
Nach dem ersten Act hatte ich etwas Zeit und schlenderte die Strasse entlang.

Die kulinarische Vielfalt hatte einiges zu bieten. Von Alpen Makkaroni, Chilli con Carne über Bratwurst und Leckereien wie Crepes wurde alles geboten.

Durch Zufall traf ich auf eine Gruppe Alphornbläser. Sehr beeindruckend so etwas mal live zu erleben. Wer mal Trompete gespielt hat kann sich vielleicht in etwa vorstellen wie schwer das sein muss. Jeder Ton wird nur mit dem Mund geformt. Respekt vor einer solchen Leistung.

Zurück bei der Zweiten Band – Saint City Orchestra. Diesen Namen hatte ich vorher noch nie gehört. Keine Ahnung was da auf mich zukommt.

Oh! Wie geil! Irish Folk bzw. wie die Band es selbst kommuniziert Irish Rock.
Ich liebe diesen Musikstyle. Bereits 2x Besuchte ich bereits den St. Patricks Day in Dublin.

Leider waren hier nicht ganz so viele Leute anwesend. Selbst schuld. Diese verpassten einiges. Die Band machte richtig Dampf.
Kurzer Hand wurden 10 freiwillige auf die Bühne geholt um mit der Band ein Bier auf der Bühne zu trinken zu feiern. Die Stimmung konnte fast nicht besser sein. Doch es ging noch mehr.

Begriffe wie „Wall of Death“ hallten durch die Lautsprecher. Die Besucher schauten sich verdutzt an und konnten damit nicht so richtig etwas anfangen. So wurde es kurz erklärt. Und zu meinem Erstaunen machen tatsächlich alle mit. Das was man sonst von Metalfestivals wie eben dem Greenfield kennt wurde hier auf dem Touch the Mountain zelebriert.
Was ich mega cool fand ist das was dann kam. Die 2 Seiten rannten nicht blind aufeinander zu und pokten, wie man es eigentlich kennt. Nein, beim „Zusammentreffen“ wurden die Arme eingehakt und zusammen im Kreis getanzt. Unglaublich.
Kalt war zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit keinem mehr.
Da diese Übung sehr gut klappte ging es gleich weiter zum Circle of Death. Und wieder, statt sinnloses poken, feierte man zusammen Arm in Arm und drehte sich im Kreis.
Das Saint City Orchestra war mein persönliches Hightlight.

Den musikalischen Abschluss machte Bligg. Hierzu muss man nicht viel schreiben. Hier drängten die Besucher vor die Bühne. Und Bligg liess es so richtig krachen. Sein Songs reissen die Menge mit.

Das Feuerwerk war der krönende Abschluss. Ca. 20 Minuten verzauberte eine Komposition aus verschiedenen Effekten den Nachthimmel. Zum Schluss hin wurden dann die ganz ganz grosssen Raketen gezündet. Der Knall und das anschliessende Leuchtbild waren sehr beeindruckend.

Vielen Dank an JWE Events das wir vorbeikommen durften. Es war uns eine Freude mit Euch den ersten Tag im neuen Jahr so zu feiern.

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